DEHYPER – DYING YOUTH

Dehyper veröffentlichen mit Dying Youth die erste Kostprobe ihres gleichnamigen und in Kürze erscheinenden Debütalbum – ein wilder Mix aus dem eigenwilligen Songwriting, das man von den Alt/Math Rock-Helden der 90er kennt, leidenschaftlichen Vocals und beeindruckendem Können der beteiligten Musiker.

Die Band machte sich erstmals 2018 im Rock-Underground Moskaus mit einen Namen. Die Band zeichnet sich durch passionierte Performances, düstere Lyrics und einfallsreiche Gitarrenarbeit aus und steht stellvertretend für die Musik des modernen Russlands.

Albertine Sarges – Free Today

Free Today

Released on Moshi Moshi Records

Wir brauchen Popmusik. Mehr denn je. Pop, der die Welt umarmt und uns an uns selbst wachsen lässt. Und genau diesen Pop präsentiert uns Albertine Sarges mit ihrer Musik. Nachdem die Kreuzbergerin mit den Bands von Holly Herndon, Kat Frankie und Itaca eine atemberaubende Vielfalt von Genres auf die internationale Bühne gebracht hat, offenbart sie nun ihren höchst eigenen musikalischen Playground: lebensbejahende Krautrock-Attitüde und viel Platz für treibende 90er-Klangmuster, Call and Response und mitreissende Melodien, ohne sich je auf zuckrig-süße Plattitüden zurückzuziehen.

Die Produzentin und Songwriterin zeigt mit ihrem lang erwarteten Debütalbum The Sticky Fingers die gesamte Bandbreite ihres Könnens, mit der sie ihre ganz eigene Welt kreiert. Eine Welt in der Zusammenhalt und offener Diskurs zählen. Eine Welt, in der sich Tanzbarkeit, Lebensfreude und Tiefgang nicht ausschliessen. Eine Welt, in der wir den Pop bekommen, den wir vielleicht nicht verdienen, aber dringend brauchen.

Albertine ist in der von Diversität geprägten Musikszene Neuköllns beheimatet: „Zuhause fühle ich mich in den kleinen Underground-Clubs in der Neuköllner DIY-Szene. Die Gigs finden im Loophole, Internet Explorer, Schokoladen statt. Die Leute meiner Szene erkennt man daran, dass sie Klamotten von Humana tragen und am Späti Bier trinken. Sie fahren mit einem alten Auto zum Urlaub in Polen und am Wochenende an einen See am Berliner Stadtrand. Wir sind international ziemlich durchmischt, reden oft Englisch miteinander, und niemand hat Geld. Eine Community von Runaways. Allgemein freue ich mich sehr, dass wir durch die Zusammenarbeit mit Moshi Moshi eine Brücke aus Berlin heraus schlagen können, nicht nur für meine Musik sondern auch für die Szene, aus der ich komme. Es macht für mich auch total viel Sinn, weil wir hier in Berlin eine sehr lebendige und ausdrucksstarke Musikszene haben, die es verdient hat, international Aufmerksamkeit zu bekommen.“

Und über ihre Single Free Today hat Albertine folgendes zu sagen: „Free Today ist in jeder Hinsicht ein One-Take-Recording. Ich habe die Gitarren an einem sonnigen Morgen in meinem Nachthemd geloopt. In einer Minute schrieb ich den Text für den energischen Refrain auf (der meine Nachbarn sicherlich die Stirn runzeln liess). Die Verse sind der Teil der Show, in dem ich am meisten improvisiere. Es ist das freie Lied, das jedes Mal, wenn wir es aufführen, geändert werden kann.

Der Song markiert eine triumphierende Weigerung, sich an einem System zu beteiligen, das uns ruiniert. Es beginnt mit einem Abschnitt aus Sara Ahmeds „Living a Feminist Live“, der uns ermutigt, unsere Theorien neu zu formulieren und neue Autorinnen kennenzulernen, „die Momente der Offenbarung entfachen“.“

The Phoenix Foundation – Hounds Of Hell

The Phoenix Foundation haben schon einige Wandlungen durchlaufen – von Distortion-süchtigen High School-Kids über Indie-Folk-Kauze bis hin zu Meistern des Motorrad-Roadtrip-Pops. Seit ihrem letzten Album Giving Up Our Dreams sind fünf Jahre vergangen, aber die Auszeit war offensichtlich ertragreich.

 

Die Single Hounds of Hell stammt vom im Oktober erscheinenden Album Friend Ship und kommt in verträtem Gewand und Unterstützung von Sängerin Nadia Reid daher. Der Song erinnert so sehr an 70s Soft Rock wie an Soundtracks oder gar an Tame Impala: Popmusik mit Tiefgang und Humor, ein durchaus selten gewordenes Gut.

PLANTS AND ANIMALS – HOUSE ON FIRE

Plants and Animals sind eines der Aushängeschilder der Musikszene Montreals: das Trio spielt seit der Kindheit zusammen Musik und machte sich 2008 mit dem Album Parc Avenue international einen Namen (Pitchfork vergab beispielsweise 8 von 10 Punkten). Zu dieser Zeit wurde Montreal als das „neue Seattle“ gehandelt – dieser glückliche Umstand und ihr Ruf als beeindruckender Liveact half der Band ein fanatisches Gefolge aufzubauen. Touren mit Portugal. The ManGnarls Barkley und drei weitere, von der Kritik gelobte Alben folgten. Ebenso konnten sie sich Nominierungen für den Polar Music Prize, sowie die Juno und ADISQ Awards sichern.

Die Single House on Fire bezieht sich nicht auf den Slogan von Greta Thunberg, sondern auf die unheimliche Eingebung von Bandmitglied Warren, dass ein Freund, der Schlaftabletten zugetan ist, vergessen könnte seinen Ofen abzuschalten. Der Song ist trotz der furchterregenden Vorstellung, die ihm zugrunde liegt, ein wunderbar zum Sommer passender Track, der durch die für die Band typischen Eigenheiten weit weg vom Einheitsbrei steht.

MUSH – 3D Routine

 

Wie auch sein Vorgänger überflutet 3D Routine die Sinne mit schwungvollen Gitarren Sounds, schafft aber aScreenshot 2020-02-24 at 16.53.31uch den Raum für emotionale Tiefe.
Das Album ist ein Manifest an das Zeitalter der Missinformation. Zusammen ergeben die Tracks ein uniformiertes, raues aber emotionales, hemmungsloses und unglaublich verführerisches Werk von Sound und Meinung – ein schnelllebiger Schnappschuss der Gegenwart, in dem sich politischn und persönliche Überzeugungen verflechten. Musik für alle, die ihre Gitarren laut und schräg und ihre politischen Kommentare ein wenig subtiler mögen.

Frustration – So Cold Streams

 

 

Zu diesem Zeitpunkt hätten Frustration, die sich 2002 gründeten, ganz einfach eine Platte herausbringen können, die sich anhört, wie die vorherigen – intensiv, ehrlich, aber ohne Risiko. Sie hätten, ohne Frage, wieder die Hallen gefüllt. Aber direkt in der ersten Sekunde von Insane, einem gigantischen Elektro-Punk Monster, wird klar, dass die Dinge nicht immer so laufen, wie man sich das vorstellt. Anstatt sich der komfortablen Routine hinzugeben, haben Frustration ihr fünftes Album aufgenommen, als wäre es ihr erstes: Wie ein Haufen Jungs, die gerade erst zusammengefunden und nichts zu verlieren haben.

Natürlich bleiben die Post-Punk Elemente (kriegerische Drums, elastische Bässe), aber So Cold Streams ist auch voller neuer Energie, rauer Texte und Dreistigkeit. Brume ist ein industrieller Albtraum, geschrieen in Französisch. Der poppige und intime Track Lil‘ White Sister hört sich überraschenderweise an wie ein The Smiths oder Echo & The Bunnymen Song. Beim wahnsinnigen Slave Markets hört man auch Jason Williamson, eine Hälfte von Sleaford Mods – die Band, die ausschlaggebend für Frustration’s wiedergefundene Jugend war. „Sleaford Mods is a band that, musically and humanly, gave us a real boost.“ erzählt Fabrice Gilbert (vocals): „They gave us a real sense of freedom, it allowed me to really say everything I wanted to say in my lyrics, to talk about extremely intimate subjects as well as much more general things, whether it be political or social. ‚So Cold Streams‘ is, paradoxically perhaps, our most disillusioned, energetic and free record.“

Das Album umfasst Raum, Stärke, Licht, Rage und Ekel. Den Willen alles zu zerstören. Neu anzufangen. Etwas anderes zu schaffen. Ein bisschen mehr als Musik. Ein Sinn, eine Idee. Etwas das uns dazu bringt, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Red N Black – Lost But Grounded

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Red N Black – Lost But Grounded

Legendary German film director relaunches his label Wenders Music with the new album from Berlin/UK based psychedelic blues invasion band Red N Black who release their debut album „Lost But Grounded“. Clearly influenced by the likes of Hendrix but adding their own sound and style Red N Black have managed to make the album sound new and not just a long lost gem found in dusty record store. Highlights from the album include the tracks „Pushing The Limits“ and „Dickhead“.

We recommend this record if you are into your British Blues rock n roll.

Mark Eden – Things To Be

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Australian singer song writer takes us on a trip through time and space with this 90s Seattle sound album „Things To be“ which Mark has self released on his own label. Though the songs are full of optimism and hope there is still a melancholy to the songs which makes them sound like a celebration of memories.  The singles from the album „Mystified“ and „There’s No Time“ are great but the stand out track for me is „I’m A Dreamer“

 

Manono – Liquid Society

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Manono release their pop jazz indie debut album Liquid Society, the group from Slovenia, UK, Germany formed in Berlin. Heavily influenced by Red Hot Chili Peppers the album does stand alone very well. The singles are the stand out tracks on the album especially Roo Roo.